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Ökonom | Globalisierungskritiker | Vortragsredner
Aktualisiert: vor 4 Minuten 16 Sekunden
6 Dezember, 2016 - 12:04

Karlsruhe bestätigt – Atomausstieg ist rechtens – allerdings müssen wir Steuerzahler die Kernkraftbetreiber entschädigen

 

Also jetzt haben wir es schriftlich: der Atomausstieg ist rechtens, aber wir Steuerzahler müssen die Kraftwerksbetreiber entschädigt werden.

Ich verstehe das jetzt richtig: Entschädigung für den Ausstieg zahlt der Steuerzahler, von den Zwischen- und Endlagerkosten und Rückbau der Atomkraftwerke in Höhe von 170 Milliarden zahlt der Steuerzahler129 Milliarden. Für 39 Milliarden haben die Konzerne Rücklagen gebildet. Allerdings hoffen die Konzerne, dass sie aus der Haftung genommen werden. Sie argumentieren, dass es unter Umständen zu finanziellen Schieflagen der Unternehmen kommen könnte und damit verbunden ein Abbau von tausenden von Arbeitsplätzen. Schäden, die aus Atomunfällen resultieren, zahlt bis auf 5 Milliarden auch der Steuerzahler. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir Steuerzahler auch hier wieder mal die A…karte gezogen haben. Na dann!!

17 November, 2016 - 12:29

Warum eine andere Wirtschaftspolitik notwendig ist

Mit der Finanzkrise, die im Jahre 2007 begonnen hatte, wurde es vielen deutlich, dass da etwas nicht stimmt mit unserer Ökonomie. Als 1979 die britische Premierministerin Margret Thatcher begann, in Großbritannien eine neoliberale Ökonomie einzuführen, erlebten wir eine ungeheure Dynamik in unserer Ökonomie, die alles, was bis dahin als „Soziale Marktwirtschaft“ bekannt war, hinweggefegt und durch eine Turbo-Ökonomie ersetzt hat. Die Folgen dieser Änderung haben seit dieser Zeit immer erheblichere Auswirkungen auf unseren Wohlstand und die Balance zwischen Arm und Reich. Nach über 18 Jahren eines fehlenden Zuwachses der Reallöhne in Deutschland, ergibt sich heute ein ernüchterndes Bild einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich in unserem Land. Anstatt den Wohlstand der ganzen Gesellschaft zu mehren, profitieren von dieser Turbo-Ökonomie nur sehr wenige Teile der Bevölkerung durch ihre wachsenden Vermögen, während ein zunehmend größerer Teil immer weiter auf der Einkommens- und Vermögensleiter nach unten in die Armut rutscht. Für viele alternative Ökonomen, die nicht der sogenannten Mainstreamökonomie verfallen sind, sondern unsere Wirtschaft nüchtern analysieren ist diese Entwicklung nicht neu, sondern seit Jahren bekannt. Bisher jedoch weigert sich die Mehrheit der politischen Eliten daran etwas zu ändern. Das Ergebnis ist nach dem Zerfall der Wahlbeiteiligung nun die Hinwendung vieler Wahlverweigerer zu rechten, populistsichen Parteien. Die Wahl Trumps ist nicht nur in den USA ein Zeichen, dass viele Abgehängte und Verlierer der Ökonomie nicht mehr bereit sind, die angebliche „Alternativlosigkeit“ der Politik weiter zu akzeptieren. Ich möchte mit meinem ökonomischen Sachverstand dazu beitragen, über Alternativen in der Wirtschaft zu informieren. Es gibt sie nämlich.

16 November, 2016 - 16:56

O-Ton Klartext

Die Zeitschrift der Attac-Gruppe im Kreis Coesfeld

2017

2016

16 November, 2016 - 16:48

Gibt es eine Wirtschaft ohne Wachstum?

Gibt es eine Wirtschaft ohne Wachstum?

Kurzbeschreibung:

Der Turbokapitalismus treibt immers seltsamere und beunruhigende Blüten in unseren Gesellschaften. Ohnmacht, Armut und Resignation als Folge davon? Wie kann man die ökonomische Situation ändern, damit wir wieder eine einträgliche Ökonomie für uns Menschen haben? Diese und andere Fragen hinsichtlich einer notwendigen Änderung unseres marktwirtschaftlichen Systems soll in dem Vortrag behandelt werden. Ist eine Gesellschaft ohen Konsum möglich, nötig und wünschenswert? Was hat unser Lebensraum Erde davon?
Währedn die Kurzfassung eine konsumfreie Ökonomie nur skizziert, erklärt die Langfassung diese ausführlich.

Dauer:

Kurzfassung (ca. 30 Min), Langfassung (ca. 90 Minuten)

16 November, 2016 - 16:45

Ökonomische Ursachen der Flucht aus dem Nahen Osten und Afrika

Ökonomische Ursachen der Flucht aus dem Nahen Osten und Afrika

Kurzbeschreibung:

2015 wird als das Jahr in die Geschichte eingehen, dass Kriege und eine hoffnungslos verfahrene wirtschaftliche Situation in Entwicklungsländern die Völkerwanderung nach Norden in Gang gesetzt hat. Was muss dringend getan werden, welche Veränderungen sind dringend notwendig, um eine Beendigung für dieses unvorstellbare Elend zu finden. Sind die eigentlichen Ursachen nicht doch eine völlig falsche Wirtschafts- und Entwicklungspolitik der Industrienationen? Rüstungsexporte beenden oder nicht? All diese Fragen sollen erörtert werden. In der Langfassung wird umfangreicher auf die Auswirkung eines Verbotes von
Rüstungsexporten, sowohl für die Empfängerländer, als auch für die Exportnation
Deutschland hingewiesen.

Dauer:

Kurzfassung (ca. 30-40 Min) Langfassung (ca 80 min)

16 November, 2016 - 16:43

Weihnachten ohne Konsum?

Weihnachten ohne Konsum?

Vorstellbar? Machbar? Wünschenswert? Realistisch?

Kurzbeschreibung:

Jedes Jahr zu Weihnachten derselbe Stress. Was schenken wir wem? Für viele stellt sich dann die Frage, ob das denn nötig sei. Der Vortrag hilft dabei zu klären, was Konsum eigentlich für unsere Gesellschaft und Ökonomie bedeutet. Gibt es ein zuviel davon. Helfen soll dabei eine launige kurze, nicht ganz ernst gemeinte geänderte Fassung der Weihnachtsgeschichte. Wir werden erörtern, wie Ökonomen sich eine konsumfreie Wirstchaft vorstellen. In der Langfassung wird eine längere Zeit benötigt, um einfache ökonomische Zusammenhänge umfangreich darzustellen.

Dauer:

Kurzfassung (ca.40 Min) – Langfassung (70 min)

6 Februar, 2016 - 10:32

Was ist alternatives Wirtschaften?

Muss es einen radikalen Wandel in der Wirtschftspolitik geben, damit unsere Existenzgrundlagen gesichert bleiben. Was sollte getan werden, um einen Zusammenbruch der Wirtschaft und der Gesellschaftssysteme zu verhindern? Kann man überhaupt ewtas tun? Oder bricht dann das Chaos aus? Dieser Vortrag will verschiedene Punkte eines Wechsels in der Ökonomie beleuchten und zu m Nachdenken anregen.
6 Februar, 2016 - 10:31

Postwachstumswirtschaft

Endloses Wachstum in einer eng begrenzten Welt – was sollten oder können wir wirtschaften, damit die nächsten Generationen weiter auf unserem Planeten leben können? Einem Planeten mit begrenzten Ressourcen. Ist es der Green New Deal der Grünen oder vielleicht eine andere Art zu wirtschaften, die wir gestalten müssten?

Dieser Vortrag beinhaltet einen Überblick, wie man heute umsteuern müsste und auch könnte.

6 Februar, 2016 - 10:30

Was ist Freihandel?

TTIP, CETA, TiSA, TPP -Abkürzungen von denen die meisten noch nicht viel gehört haben, auch wenn in letzter Zeit viel dafür getan wurde, die Freihandelsverträge bekannt zu machen. Dieser Vortrag gibt eine Einführung über die verschiedenen Strukturen der Verträge, was sie für die im einzelnen Beteiligrten bedeuten können. Welche Art der Denkungsweise steckt dahinter und was bedeuten sie für unsere Zukunft? Diese Punkte beleuchtet der Vortrag.

6 Februar, 2016 - 10:26

Bedingungsloses Grundeinkommen für alle

Es gibt verschiedene Modelle, dass man allen Bürgern unseres Landes ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ gewähren sollte. Wie sehen die besher existierenden Modelle aus? Wie finazieren wir so etwas? Gibt es einen Sinn, wenn der Staat seinen Bürgern monatlich Geld überweist, ohne dass sie irgendeine Bedingung erfüllen müssen? Wird Faulheit da belohnt? Oder ist es ein Modell, wie wir unsere Einkünfte in der Zukunft sichern müssen?

Der Vortrag benennt die Vor- und Nachteile eines solchen Einkommens.

6 Februar, 2016 - 10:25

Arbeit im Zeitalter des Computers

Wie werden die Arbeitsplätze der Zukunft aussehen? Wird es noch genug Arbeittsplätze geben, oder ist das Ende der Arbeit für alle längst in Sicht? Sind die Befürworter von „Maschinensteuern“ auf dem richtigen Weg, wenn sie sagen, dass ohne eine solche Steuer in Zukunft nicht mehr genung Arbeitsplätze vorhanden sind? Oder wird es andere Arbeit geben und wenn ja, wie soll sie finanziert werden? Arbeit ein Grundrecht ja oder nein?

Dieser Vortrag gibt Denkanstöße für die Zukunft der Arbeit.

1 September, 2015 - 18:08

Joachim F. Gogoll

Joachim F. Gogoll – 63 Jahre, Mitglied bei Attac, Sprecher von Attac-COE, Globalisierungskritiker, freiberuflich als Referent tätig. Themenschwerpunkte: Beseitigung der negativen Folgen der Globalisierung, alternative Wirtschaftspolitik und Formen Ich sehe es als meine Aufgabe an, mit Vorträgen und Texten die Problematiken der Globalisierung zu beschreiben und Alternativen aufzuzeigen. Ziel soll es sein, ein Gegengewicht zu der Mainstreamökonomie aufzubauen.

 

1 September, 2015 - 18:08

Buchung

Sollten Sie an einzelnen Vorträgen interessiert sein, so senden Sie mir einfach eine Mail. Ich werde mich dann umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

1 September, 2015 - 17:22

Altes Vortragsthema

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1 September, 2015 - 16:37

Es war kein Kunststück, die weltweite Finanzkrise vorherzusagen.

Dass es soweit kommen musste, war vielen Fachleuten weltweit klar.Nur das WANN konnte keiner vorhersagen.

Wenn man die Entwicklung dieses so genannten Super-GAUs (GAU = größter anzunehmender Unfall) betrachtet, wird man schnell feststellen, dass diese Katastrophe nicht nur eine Ursache hat, sondern viele. Der wie eine Seuche weltweit grassierende Neoliberalismus stand am Anfang. Der durch nichts zu erschütternde Glaube der Neoliberalen in Wirtschaft und Politik an die sog. Selbstheilungskräfte des Marktes stand am Anfang eines Weges, an dessen Ende der große „Bäng“ in der Finanzwirtschaft stand. Die Aussicht auf unwahrscheinliche Renditen von bis zu 15%, hat in den großen Finanzzentren unseres Globus die Gier der vermeintlichen Wirtschaftsgrößen entfacht. Vorsichtiges Handeln wurde für viele an den Schalthebeln der Macht zu einem Fremdwort. Und wenn ich sage „an den Schalthebeln der Macht“, dann meine ich nicht Herrn Busch, Herrn Brown, Herrn Sarkozy oder Frau Merkel, sondern diejenigen, die heute die Macht innehaben. Das sind nicht Politiker, sondern die Bosse weltweit operierender Konzerne und Banken. Uns Globalisierungskritikern war das schon lange klar. Wir haben es häufig ausgesprochen, allein wir trafen auf große Skepsis bei unseren Zuhörern. Das hat sich geändert. Zum ersten Mal hat sich ein kleines Zeitfenster geöffnet, in dem es die Möglichkeit gibt, Änderungen in der Finanzwirtschaft vorzunehmen. Es müssen Grenzen her, damit die Krise der Finanzwirtschaft nicht zu einer noch größeren Krise der Realwirtschaft wird.

Von 1000 Dollar, die weltweit hin- und herbewegt werden, sind nur 20 Dollar aus der Realwirtschaft – die große Masse wird von der Finanzwirtschaft bewegt.

Hätten Sie gedacht oder gewusst, dass noch vor ca. 17 Jahren die Masse des Geldes, welches sich von Konto zu Konto bewegte, aus dem Verhältnis – Auftrag erteilen – Auftrag bezahlen – herrührte? Das ist vorbei. Heute wird die Masse an Geld damit verdient, dass nichts hergestellt wird und somit keine Wertschöpfung stattfindet, aus der sich die Geldvermehrung ableitet. Heute wird uns weisgemacht, dass Geld neues Geld schafft. Und da liegt der Hund begraben oder besser gesagt, da lagen die Kreditblasen begraben, bis sie mit einem riesigen Knall platzten.
Wenn wir jetzt nicht aufpassen, dann wird nichts geändert und das bedeutet – die nächste Krise, möglicherweise noch größer – wird kommen. Dabei ist die heutige Krise noch nicht einmal zu Ende. Sie wird weitergehen. Wie weit? Nun, genauso gut könnten Sie fragen, wie das Wetter im nächsten Sommer wird. Glaskugeln zur Vorhersage der Zukunft sind leider im Moment nur schwer zu bekommen.
Joachim F. Gogoll